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Eigenbau eines Statives

Nun hatte ich eine vernünftige Montierung, aber das Alustativ pendelte bei der kleinsten Berührung immer noch hin und her. Kaufstative waren mir zu teuer und gebraucht fand ich auch nichts brauchbares. Also schaute ich nach Stativen im Eigenbau, aber das verwendete Holz, Esche oder Buche, war auch nicht gerade günstig zu besorgen und mit allen Teilen würde das genau so viel wie ein gebrauchtes Stativ kosten. Somit schob ich das erst einmal auf die lange Bank. Als ich aber diese günstigen mehrfach verleimten "Rahmen gehobelt Kert" im Baumarkt sah, musste ich einfach mit dem Bau anfangen. Nachstehend findet Ihr das Material und den Kassenzettel.


Am längsten brauchte ich für die Überlegung, wie ich mein Stativ konstruieren sollte. Das Herzstück des Statives ist das Dreieckkreuz, auf dem der Teller plaziert und an dem die Beine befestigt werden. Dazu habe ich aus der 1 cm Spanplatte drei Bretter gesägt und diese verleimt.



Dieses Brett wurde dann in drei gleiche Bretter geschnitten.



Jedes diser Bretter wird dann mit eine Kappsäge an einem Ende mit einem Winkel von 30 Grad versehen, damit man die Bretter wie folgt zusammenfügen kann.



So sieht das aneinandergestellt aus. Die Bretter wurden verleimt und dann noch verschraubt.



Als das erledigt war, konnte das Stativ zusammengebaut werden. Ich habe meine Konstruktion so gewählt, dass ich die Beine in der höhe verstellen kann. Nachfolgend noch ein paar Detailbilder.









So sieht es fertig aus. Die ersten Erprobungen hat diese Kombination schon hinter sich und ich freue mich, dass sich der Aufwand gelohnt hat. Man kann sehr schön beobachten und das System schwingt zwar immer noch etwas, aber kommt sehr schnell wieder zur Ruhe. Jetzt muss nur noch der Sucher durch ein Sucherrohr ersetzt werden. Ach ja, auf dem Acker haben die Beine des Statives Söckchen aus alten Mopedschläuchen bekommen.